DVD München wiederentdeckt - Doppelpack

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Die DVDs "München wiederentdeckt" erzählen in zwei Teilen und insgesamt 18 historischen Kurzfilmen von einem München, das nur noch sehr wenigen Münchnern aus eigener Erinnerung bekannt sein dürfte. Mit vielen und noch unveröffentlichten Filmaufnahmen gehen Sie über 230 Minuten lang auf Entdeckungsreise durch ein München des Schwarz-Weiß-Films bis zu seinen bunten und schillernden Zeiten: ab dem Jahr 1912 über sechs Jahrzehnte hinweg.

 

Neben Originalaufnahmen des Trauerzugs zur Beisetzung von König Ludwig III. (1921) werden ebenfalls verschiedene Berufsstände gezeigt, die in München anzutreffen waren. Es war noch gar nicht so lange her, als die ersten Trambahnen begannen, in München ihren Gleisen zu folgen. Der Berufsstand der Lohnkutscher sah seine Existenz bereits gefährdet. Immerhin wurden die ersten Straßenbahnen noch von richtigen Pferden gezogen und nicht von elektrischen Pferdestärken. Der Besenwagen speziell für Gleisschienen war noch unbekannt. Und so machten sich fleißige Damen daran, die Gleise von Schotter, vermutlich auch von Pferdemist, und von Müll zu säubern. In der weiteren Tradition wurden sie als Trambahnritzen-Reinigungsdamen bekannt. Ohne diese Frauen ging -- und fuhr -- nix. Das Leben wurde hektischer, die Straße wurde gefährlicher. Die Polizei nahm sich der veränderten Situation auf der Straße an und regelte den Verkehr -- eine Aufgabe, die von der Polizei noch als spannende Pflicht gewürdigt und nicht als Strafdienst empfunden wurde.

 

In den 20er Jahren blühte der Handel nicht nur auf dem Viktualienmarkt auf, das Bier wurde in echten Holzfässern ausgeschenkt, die Steinmaßkrüge wurden noch von Hand im heißen Wasser ausgekocht und die Kinder entdeckten die ersten Kaugummiautomaten, in denen es so viel Süßes und Unbekanntes zu entdecken galt. Über die unsicheren modernen Zeiten sinnierend überlegten hier die Münchner, wie sie dem Ganzen begegnen wollten und was sie davon an Gutem behalten würden. Das hat der Münchner mit seinem Lieblingstier, dem Dackel, gemeinsam: Der Dackel will einfach ned hören und der Münchner hört auch ned. 

 

Im Kontrast dazu stehen die Bilder von den Verwüstungen durch die Bombardierungen. Umso beeindruckender erscheinen die Videoaufnahmen in der "Münchener Film-Chronik" (1951) vom Willen der Münchner zum Wiederaufbau und zu einem Neuanfang -- auch in Farbe. Der Fußball blühte auf, in dem sich so viel von dem Auf und Ab des Lebens widerspiegeln konnte. Hinterher trafen sich alle zusammen im Hofbräuhaus, die Sieger wegen dem Sieg, die Verlierer wegen der Niederlage, und alle am gleichen Ausschank.

 

Teil 2 widmet sich unter anderem den beschaulicheren Dingen des Lebens, dem Oktoberfest. Mitte der 50er Jahre war noch keine Rede von Ex-Trinken oder einem Italiener-Wochenende. Wer das Fahrgeschäft *Krinoline* kennt, kann sich etwa in ein Gefühl dieser Jahre hineinversetzen.

 

In den DVDs "München wiederentdeckt" in der AZ-Tipp-Ausgabe im Doppelpack wird erkennbar, was König Ludwig I. von Bayern über München zu träumen wagte: "dass keiner Deutschland kennt, wenn er nicht München gesehen hat." Daher ist unser AZ-Tipp ein Muss für jeden echten München-Liebhaber.

 

Teil 1: Historische Filmschätze von 1912-1970
Spieldauer: 120 Minuten

 

Teil 2: Historische Filmschätze von 1921 - 1965
Spieldauer: 114 Minuten

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Erscheinungsjahr 2017
Herausgeber filmwerte GmbH Potsdam, www.filmwerte.de
TV Format PAL
DVD Farbe Schwarz/Weiß und Farbe
Sprache deutsch
USK Infoprogramm ge., §14 JuschG